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Topp

14 12308 Henrich Topp wird Meyer zu Hiddesen Öffnen Blatt

ev., Vollmeier in Hiddesen, Nr. 1
* 1553 (s) in Vahlhausen Amt Detmold (?)
† 1604 in Hiddesen
oo 1/2 15.06.1568 in Regierungsprotokoll mit NNw NN wird Meyer zu Hiddesen, * 1540 (s) in NN, † 1604 (u) in Hiddesen.
Notizen zu Henrich Topp wird Meyer zu Hiddesen: [-][+]
- StA Detmold, L 12 Vol.II Seite 285, Regierungsprotokolle Amt Detmold
15.06.1568: Derweil die Meggersche zu Hidsen zur andern Ehe schreitet, daß solange sie die Meggersche mit diesem ihrem jetzigen Ehemann Henrich Toppe lebet, den Hof zu Hidsen dieselben besitzen sollen; versterbe aber sie, die Meggersche, in wendig 20 Jahren von dato dieses an zu rechnen, soviel Jahre alsdann von den 20 Jahren sein werden, solche Jahre solle er den Hof auch zu bewohnen und darauf eine Frauensperson solange die übrigen Jahre verflossen zu nehmen Recht haben. Dieselbige aber soll nach seinem belangt, soll ihr nach landesüblichen Gebrauch vorbehalten sein. Würden aber sie Kinder zeugen, dieselben sollen gar keine Gerechtigkeit zu solcher Stätte haben. Würde ihr aber Gott mit dem jetzigen Ehemann Kinder bescheren, die sollen gleich den vorigen, den Meigerschen Kindern, abgesteuert werden, alles nach Gelegenheit des Gutes, außerhalb daß eines von den vorigen Kindern bei dem Hofe bleiben soll.
- L 12 Reg, Protokolle Band I Seite 332r
15.05.1579: Alte Meiersche zu Hiddesen auf der Leibzucht gestorben, und der junge Meier gedingt Verlaß auf 7 Tlr.
- L 92 Z IIa Landsch.1589: Meier 2½ Fl., sein Sohn 1 gr. 1590: de Meiger 2½ Fl. 1618: Meyer 5 Gfl.
- StA Detmold, Protokollbuch Amt Detmold Band 1, Seite 534 28.03.1601: der alte Meyer zu Hiddesen
- StA Detmold, L 89 AI Band 72 S. 334, Gogericht Amt Detmold Os.-Mi. 1604; Alte Meier mit Frau auf der Leibzucht gestorben ------Wk 16 Tlr.
Verlassen: 4 Kü., 1 Ri., 2 Schw., 3 Sch. Wintersaat, 6 Sch. Roggen, 6 Sch. Gerste, 6 Sch. Hafer, 2 Sch. Wicken, 1 Sch. Lein, 2 Betten, 1 Kasten, 2 Kisten, tägl. Kleider, 1 Mantel, 2 Stannen, 1 schwarzen Rock, 1 Becken, 1 Heuken, 4 Seiten Speck, 2 Kessel, 2 Töpfe ----- 24 Tlr.
Kinder:
1) Anneke Meyer zu Hiddesen, ev., lebte in Spork-Eichholz, Nr. 3
* 1568 (v) in Hiddesen
Notizen zu Anneke Meyer zu Hiddesen:
- Amtspr. DT 29.5.1607 (131,1007): Tonnies itziger M.z.Hitzen s. Schwager Didrich Lorbehren im Sporke wg. nachstd. BrSch ..., so ihm mit s. Hausfrau Anneke von dem M.hof zu Hitzen versprochen ...
oo 1588 (v) mit Dietrich Lorber, ev., Großkötter in Spork-Eichholz, Nr. 3.
2) Jost Meyer zu Hiddesen wird Meyer zu Wantrup, ev., Vollmeier in Heiligenkirchen, Nr. 1
* 1573 (u) in Hiddesen
† 1624 (u) in Heiligenkirchen
Notizen zu Jost Meyer zu Hiddesen wird Meyer zu Wantrup:
- am 22.7.1613 40 J. alt
- gest lt. GoG Mi.1623/Mi.24 Meyer zu Wantrup, hinterläßt u.a. 20 Th bei Dreck Johann, 15 ½ Th bei Nesen Johann und 50 Th beim Koller Meyer. - Nachtrag: die Frau ist auch gestorben.
oo 1/2 1607 (u) mit Anneke Meyer zu Remmighausen wird Meyer zu Wantrup, ev., lebte in Heiligenkirchen, Nr. 1 <Nolte Meyer zu Remmighausen, ev., Vollspänner in Remmighausen, Nr. 2 und Agnete Meyer zu Beerentrup (Meyer zu Berentrup), ev., lebte in Remmighausen, Nr. 2>.
3) Tönnies Meyer zu Hiddesen, ev., Vollmeier in Hiddesen, Nr. 1
* 1575 (u) in Hiddesen
† 24.01.1624 in Hiddesen, ‡ 26.01.1624 in Detmold
Notizen zu Tönnies Meyer zu Hiddesen: [-][+]
- 1599 BS Hdf.: Anna Lohmann wurde von des Meiers Sohn Tönges von Hiddesen zum 2. Mal beschlafen, hat sie geehelicht (GoG-Ausw.)
- StA Detmold, L 89 AI Band 75 Seite 26r, Gogericht Amt Detmold 1623/24
Meyer zu Hiddesen gestorben, Weinkauf 30 Tlr.
Nachlaß: 4 Pferde, 8 Kühe, 4 Rinder, 2 Schweine, 10 Seiten Speck, 20 Schafe, 15 Jährlinge, 1 Braukessel, 1 Shuller Kessel, 1 Kleinkessel, 1 Eisen Pott, 1 Tisch, 1 Schap, 1 Hausgewehr, 1 Stannen, tägl. Kleid, 1 Kiste, 2 Betten mit Zubehör, 1 beschmiedeten Wagen, noch 1 Stell, 2 Pflüge, 3 Eggen, 2 Schmiedeladen mit Messern, 2 Sensen, 2 Grabeschuten, 2 Gropen, 1 Molt Roggen uffm Boden, 6 Schffl. Gerste, 4 Schffl. Wicken.
Das Sommerkorn hat der Hagel abgeschlagen, ist sonsten hingelegt. Vor die Pferde so noch folgend 10 Hope Hafer, 4 Fuder Rauhfutter; 3 Schffl. Winterweitzen gesät 12 Schffl. Roggen Weinkauf 30 Tlr.
oo 1599 in GoG Detmold mit Anna Lohmann, ev., lebte in Hiddesen, Nr. 1.
4) NNw Meyer zu Hiddesen, ev., lebte in Heiligenkirchen, Nr. 4
* 1582 (v) in Hiddesen
† 1663 in Heiligenkirchen
Notizen zu NNw Meyer zu Hiddesen:
- gest. als die alte Töitfrau, von einem Hsp-Hof, von der Leibzucht, von ihrem Sohn Töit Hanß allezeit ernährt, 1 Th.
oo 1602 in GoG Falkenberg mit Hußmann (Niehaus) Tötemeyer, ev., Halbspänner in Heiligenkirchen, Nr. 4.
5) NNw Meyer zu Hiddesen, ev., lebte in Meiersfeld, Nr. 1
* 1584 (s) in Hiddesen
Notizen zu NNw Meyer zu Hiddesen: [-][+]
- StA Detmold, L 17 Nr.98, Ortsakten Detmold, Meiersfeld Seite 21
Hochgebohrner Graff gnädiger Herr
Erw. Hochgr. Gnd. hiermit gehorsahmmbst vorzutragen, zwinget mich die höchste noth, welcher gestalt der Meyer zu Wantrup eine Tochter von meinem, des Schmetmeyers Hoffe zum Meyersfelde, nahmens Gretha zur Ehe gehabt, alß haben meine Anteccsoren und Vorfahren auf Schmetmeyers Hoffe diesen Meyer zu Wantrup ein ansehliches als 400 Thlr. pro dote wieder der gräfl. Lipp. Policey ordtnung versprochen, alß nun des Meyers zu Wantrup Schwiegermutter die Schmetmeyersche, eine Tochter von des Meyers zu Hiddeßen Hoffe gewesen. So hat dieselbige ihren Brautschatz von des Meyers zu Hiddeßen Hoffe alß zwohundert Thlr. ihrer Tochter des Meyers zu Wantrup sehl. Frawen cedirt und gäntzlich abgetretten und ist der Meyer zu Wantrup von dem Meyer zu Hiddeßen deswegen befridiget worden, wie solches der alte Meyer zu Hiddeßen genügsahmb bezeuget, deßen ungeachtet praetendirt der Meyer zu Wantrup von mir noch 60 Thlr. Brautschatzgelder und einen Staten auch die Zinßen von dem Brautschatze und hat der M. zu Wantrup vorm Jahre mir den besten Eichenbaum auf meinem Hoffe für die Zinße abhawen und wegführen laßen und werde biß dato von dem selben sehr geängstet und gequälet; Aldieweilen aber gnädiger Graff und Herr, der Meyer zu Wantrup überflüßig ratione dotis und des Staten von meinem Hoffe abgefunden worden und zwar wieder der gräfl. Lipp. Policey Ordnung, worinnen dan außdrücklich enthalten, daß ein Meyer nicht über 100 Thlr. pro dote seiner Tochter mitgeben soll, von dem Brautschatz auch keine Zinßen dem Meyer zu Wantrup gepühren und ich im geringsten demselben nicht gestehe und mein Hoff durch solchen großen Brautschatz, weilen schon 3 Personen auf solche weise davon abgefunden, sehr verdorben und in den rückstand gesetzet.
Diesem nach so ersichtliche Ew. Hochgr. Gnd. gantz unterthänig den Meyer zu Wantrup wegen der empfangener Brautschatz Gelder mit mir ein gewißes liquidum zuteffen landes Vätterlich anzuweisen und mich von der übel angestelten exaction der vermeinten Nachstehenden 60 Thlr. Brautschatzgelder und des Statens weil. der Meyer mehr, alß von rechtswegen ihme gepühret von meinem Hoffe gehoben und empfangen, gnädig zu absolvieren und loßsprechen zu laßen
Unterthänigges Memorial und Bitte Mein Schmetmeyers zum Meyersfelde conta Meyern zu Wantrup 17.12.1673
- Seite 23
Es hatt der Her Landt Drost sehliger weile meine seligen Eltern ihn gebeten. Er wolle sich belieben zu laßen nach ihrem todt ihren Kindern bey zu stehen weilen er unsern Eltern lieb undt werdt mir nach ihrem todt zu sich lassen fordern undt gesagt Eure Eltern sindt in Gott gestorben müßt ihr also den Hof annehmen und sich verheiraten wüste er also einen guten Heirath nemblich des Meiers Tochter zu Biesen mit 500 Thaler. Ich aberdem Heren Landt Drosten geantwortet es könne vordiesmahl nicht geschehen, weil mein selig Stifvatter im Todtbette mich hatt laßen fordern und begert seiner Schwester Tochter zu nehmen weile das gute ehrliche Leute wehren habe ich seinem belieben nach kommen und seiner Schwester Tochter so bürtig gewesen vom Schmidhove und also ihre Mutter ist kommen vom Hoff zu Hitzen. Da ich dan habe vom Meier zu Hitzen wegen des Schmidthoves empfangen zu unterschiedlichen malen 100 Thlr. was nochmehr bekomme ist sons nötig weiser mündlich berichten kan. Was im übrigen anlanget mich der Schmidtmeier gedencket um das meinige zu bringen befehle ich Gott undt der Hohen Obrigkeit.
oo 1604 (v) mit Tönß Schmidtmeier, ev., Halbmeyer (gr) in Meiersfeld, Nr. 1.
PN = 1614
Forscher: Penke
Quellen: Bechtel ; Rügge
Letzte Änderung: 28.02.2010
Kekule-Nr. 12308, 15166, 28398

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Stand: 09.02.2019 15:54:28
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